
Es ist dieses bestimmte Kribbeln, das sich leise einschleicht, wenn man merkt:
Da tut sich was. Nicht laut. Aber klar. Und tief.
Wir sitzen in Fortbildungen, auf Stühlen, in Stuhlkreisen, auf Böden, mal draußen, mal drinnen. Manchmal mit Flipcharts, manchmal mit Kloß im Hals. Und immer wieder mit diesem Gefühl:
Wir sind mittendrin.
Im Lernen. Im Denken. Im Sortieren. Im Fragen. Im Staunen.
Und auch: Im Verbunden-Sein.
Mit Kolleg:innen, mit Methoden, mit Haltungen – und oft auch wieder ein Stück mehr mit uns selbst.
Manches rutscht nach innen. Und bleibt.
Es sind nicht nur Theorien, die da fließen. Nicht nur Tools oder „So macht man das“.
Es ist das Spüren, dass Lernen eben nicht im Kopf endet. Sondern sich ausbreitet.
In Begegnungen. In Aha-Momenten. In leisen inneren Bewegungen, die erst Stunden später richtig spürbar werden.
Und ja – auch in dieser einen Pause am See, mit Blick auf die Berge, war klar:
Gerade passiert richtig viel.
Nicht sichtbar vielleicht. Aber wir spüren’s.
Wir fangen an, das alles zu verweben.
Mit der Praxis. Mit dem, was wir in Coachings, Supervisionen, Beratungen erleben.
Mit dem, was unsere Klient:innen brauchen – und dem, was wir brauchen, um klar, zugewandt und wirksam zu bleiben.
Und plötzlich ergibt das alles ein Muster.
Eins, das sich nicht aufdrängt, sondern sich zeigt. Im Tun. Im Hinhören. Im Mitgehen.
Und manchmal auch im Dastehen. Still. Auf einem Steg. Mit Blick nach vorn.
Vielleicht ist genau das das Lernen, das bleibt.
Nicht das Durchackern. Nicht das „Hab ich verstanden“.
Sondern das „Ich merke, dass ich anders hinschaue.“
Dass ich Fragen anders stelle. Dass ich weniger machen muss – und trotzdem mehr entsteht.
Und dass Entwicklung nicht nur etwas ist, was wir begleiten.
Sondern auch etwas, das uns selber immer wieder in Bewegung bringt.
Also ja: ganz schön was los da drin.
Und wir freuen uns drüber.
Weil es gut tut. Weil es trägt.
Und weil es das ist, wofür wir hier sind:
Weichen stellen. Für andere. Und auch für uns.
Miteinander reden ist wichtig. In jeder Beziehung. Klar, das wissen wir doch alle. Und ehrlich gesagt, gibt es auch keinen Mangel an Quellen, die uns das immer wieder erklären.



